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AGÖF - zertifizierte:r Sachverständige:r für Gebäudeschadstoffe

04-11-2026 bis 05-11-2026 in Hamburg

Beginn: 09:00 Uhr
Ende: 16:30 Uhr
Veranstaltungsort: Hamburg, Hotel Hafen Hamburg
Kosten:

1.575 € zzgl. MwSt. inkl. ein Abendessen und Getränke für Vollzahler

AGÖF-Mitglieder: 20 % Rabatt zzgl. MwSt.
Mitglieder der Unterstützerverbände: 10 % Rabatt zzgl. MwSt. 

Abendveranstaltung ist inkludiert.

Eine Übernachtung muss selbst gebucht werden und ist nicht im Preis inkludiert.


Dieses Fachseminar richtet sich an Gutachter und Gutachterinnen in der Gefahrstoffdiagnostik für Gebäude und baulicher Anlagen, die Ihre Erkundungspraxis fachlich und rechtlich vertiefen wollen.
In Gebäuden mit komplexer Nutzungsgeschichte genügt eine Beprobung ohne fachliches Konzept nicht. Dieses zweitägige Fachseminar vermittelt die strategische, normgerechte und nachvollziehbare Erkundung von Gebäudeschadstoffen vor Rückbauarbeiten, auf Basis der VDI 6202 Richtlinienserie und weiterer Normen.
Im Mittelpunkt stehen dabei die relevanten Gefahrstoffe, die typischerweise in älteren Gebäuden auftreten können – nicht nur Asbest.

Seminarinhalte: 

  • Strategische Erkundungsplanung bei unterschiedlichen Motivationen (Nutzerschutz, anlassbezogene Untersuchungen, Rückbau) und Anforderungen an Dokumentation und Nachvollziehbarkeit
  • Praxisworkshop: Technische Erkundung an praxisnahen Gebäudeszenarien unter Anwendung der VDI 6202 Richtlinienserie für verschiedene Gebäudetypen
  • Wie kann eine fachgerechte Erkundung auch bei kleineren Projekten mit begrenztem Budget umgesetzt werden?
  • Welche Konsequenzen folgen aus der Neubewertung der PCB-Richtwerte in der Raumluft ?
  • Welche Analysenmethoden sind für verschiedene Schadstoffsituationen geeignet, und welche Aussagegenauigkeit ist jeweils erforderlich erforderlich ?
  • Welche Vorgehensweisen sind beim Umgang mit geogenen Asbestvorkommen sinnvoll?

Teilnahmevoraussetzungen: 
Die Teilnehmenden müssen über eine mindestens 5 jährige Berufserfahrung verfügen. Eine fundierte Fachkunde über vertiefte Kenntnisse zu Baukonstruktionen, typischen Schadstoffvorkommen, Erkundungs- und Probenahmemethoden sowie zu Bewertungs- und Sanierungsverfahren  werden vorausgesetzt. Ebenso werden Kenntnisse über rechtliche und arbeitsschutzbezogene Grundlagen verlangt.
Die geforderte Fachkunde kann durch unterschiedliche Bildungs- und Berufswege nachgewiesen werden, etwa durch ein Studium im Ingenieur-, Natur- oder Umweltfach. 
Wesentlich ist die nachweisbare Kompetenz in der Beurteilung von Schadstoffsituationen, die durch einschlägige Weiterbildungen und Teilnahme an regelmäßige Schulungen nachzuweisen ist. Nachweise für TRGS 519 – Anlage 3 und TRGS 524 sind Voraussetzung.

Abschluss: schriftliche Prüfung mit personalisiertem Zertifikat
(Teilnahme auch ohne Prüfung und ohne Zertifikat möglich z.B. für Mitarbeitende der öffentlichen Verwaltung: Kosten 1.200 € zzgl. MwSt.)


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